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24 Ergebnisse

Timestamp
Hauptprogramm

Timestamp

Dokumentarfilm · Ukraine, Frankreich, Luxemburg, Niederlande · 2024

Kateryna Gornostai · 125'

Timestamp begleitet junge Menschen in der Ukraine, deren Alltag vom Krieg überschattet ist. Mit einer Mischung aus dokumentarischem Realismus und poetischen Momenten zeigt der Film, wie eine Generation zwischen Unsicherheit, Freundschaft und dem Willen zum Weitermachen ihren eigenen Weg sucht.

Timestamp Hauptprogramm

Timestamp

Kateryna Gornostai · 125'

Timestamp begleitet junge Menschen in der Ukraine, deren Alltag vom Krieg überschattet ist. Mit einer Mischung aus dokumentarischem Realismus und poetischen Momenten zeigt der Film, wie eine Generation zwischen Unsicherheit, Freundschaft und dem Willen zum Weitermachen ihren eigenen Weg sucht.

2000 Meters to Andriivka
Hauptprogramm

2000 Meters to Andriivka

Dokumentarfilm · Ukraine, USA · 2025

Mstyslav Chernov · 108'

Ein intensiver Dokumentarfilm über die ukrainische Gegenoffensive, der die Härte des modernen Grabenkampfes mit Momenten menschlicher Nähe verbindet und die Themen Angst, Mut und Überleben eindringlich beleuchtet.

Sun, 26 Oct 2025, 18:00 + Q&A

City Kino Wedding

Müllerstraße 74, 13349 Berlin
Ausverkauft
Militantropos
Hauptprogramm

Militantropos

Dokumentarfilm · Frankreich, Österreich, Ukraine · 2024

Yelizaveta Smith, Alina Gorlova, Simon Mozgovy · 111'

Militantropos (lat. „milit“ – Krieger, gr. „antropos“ – Mensch) bezeichnet den Zustand des Menschen im Krieg. Diese Erfahrung fordert eine ständige individuelle und kollektive Transformation, bei der Krieg zur Bedingung des Weiterlebens wird.

Militantropos Hauptprogramm

Militantropos

Yelizaveta Smith, Alina Gorlova, Simon Mozgovy · 111'

Militantropos (lat. „milit“ – Krieger, gr. „antropos“ – Mensch) bezeichnet den Zustand des Menschen im Krieg. Diese Erfahrung fordert eine ständige individuelle und kollektive Transformation, bei der Krieg zur Bedingung des Weiterlebens wird.

Unter dem Vulkan
Hauptprogramm

Unter dem Vulkan

Spielfilm, Drama · Polen · 2024

Damian Kocur · 102'

Ein Urlaub einer ukrainischen Familie auf Teneriffa wird zur Überlebensreise, als der Krieg eine Rückkehr unmöglich macht – ein bewegendes Bild von Zerbrechlichkeit und Widerstandskraft im Angesicht von Flucht.

Thu, 23 Oct 2025, 19:00 + Q&A

Sputnik Kino

Hasenheide 54/5th, 10967 Berlin
Ausverkauft
What the Short? - Yakogo Shorta? - Якого Шорта? - Kurzfilmprogramm außer Wettbewerb

UFFB Shorts: außer Wettbewerb. Dieses Programm ist eine fröhliche Sammlung unkonventioneller, witziger und herrlich exzentrischer Filme, die unser Kurzfilmkomitee einfach nicht loslassen konnte. Von handgemachten Mikro-Kurzfilmen bis zu ausgereiften Genrearbeiten – alles ist dabei, solange es mit Leidenschaft und Talent gemacht ist. Ein bisschen von allem, für größtmögliche Freude zusammengestellt.

  • Dreamtracks | Margaryta Winkler | 2'
  • The Last (Final) Take | Oleh Kibalnyk | 22'
  • Life in between | Iryna Lytvynova | 4'
  • Lobbies` Idols | Severian Lazariev | 7'
  • The Story | Vadim Mochalov | 30'
  • Usual Day | Heorhii Blinov | 1'
  • Another Day | Ivan Tsupka, Lera Fokina, Elena Sydorenko | 4'
  • Love with a Tail | Eduard Nechmohlod | 15'
  • Jarred | Maryna Yanul | 5'

Sun, 26 Oct 2025, 16:00

IL Kino

Nansenstraße 22, 12047 Berlin
Ausverkauft
What the Short? - Yakogo Shorta? - Якого Шорта? - Kurzfilmprogramm außer Wettbewerb Kurzfilme

What the Short? - Yakogo Shorta? - Якого Шорта? - Kurzfilmprogramm außer Wettbewerb

90'

UFFB Shorts: außer Wettbewerb. Dieses Programm ist eine fröhliche Sammlung unkonventioneller, witziger und herrlich exzentrischer Filme, die unser Kurzfilmkomitee einfach nicht loslassen konnte. Von handgemachten Mikro-Kurzfilmen bis zu ausgereiften Genrearbeiten – alles ist dabei, solange es mit Leidenschaft und Talent gemacht ist. Ein bisschen von allem, für größtmögliche Freude zusammengestellt.

  • Dreamtracks | Margaryta Winkler | 2'
  • The Last (Final) Take | Oleh Kibalnyk | 22'
  • Life in between | Iryna Lytvynova | 4'
  • Lobbies` Idols | Severian Lazariev | 7'
  • The Story | Vadim Mochalov | 30'
  • Usual Day | Heorhii Blinov | 1'
  • Another Day | Ivan Tsupka, Lera Fokina, Elena Sydorenko | 4'
  • Love with a Tail | Eduard Nechmohlod | 15'
  • Jarred | Maryna Yanul | 5'

Sun, 26 Oct 2025, 16:00

IL Kino

Nansenstraße 22, 12047 Berlin
Ausverkauft
Teen Angst
Spezialprogramm

Teen Angst

Dokumentarfilm · Deutschland, Ukraine · 2024

Inga Pylypchuk · 38'

Wie fühlt es sich an, in Zeiten des Krieges erwachsen zu werden? In einem von ihnen selbst entwickelten kollaborativen Dokumentarfilm gewähren neun junge Ukrainerinnen einen einzigartigen Einblick in ihre Leben – in einen Alltag im Ausnahmezustand.

Oxygen Station
Ukraine Known Unknown

Oxygen Station

Spielfilm, Drama, Biografie · Ukraine, Tschechien, Schweden, Slowakei · 2023

Ivan Tymchenko · 106'

1980, UdSSR. Der krimtatarische Aktivist Mustafa Dschemilew wird in ein sibirisches Dorf verbannt, um in einer Sauerstoffstation zu arbeiten; drei Menschen machen sich auf den Weg – eine, um ihn zu treffen, einer, um ihn zu vernichten, einer, um ihn zu schützen.

Yaremchuk: Unvergleichbare Welt der Schönheit
Ukraine Known Unknown

Yaremchuk: Unvergleichbare Welt der Schönheit

Dokumentarfilm, Biografie, Musik · Ukraine · 2024

Artem Hryhoryan · 93'

Biografische Dokudrama über Nazarij Jaremtschuk – die erste ukrainische Pop-Ikone – erzählt über Erinnerungen der Familie, Tagebücher und seltenes Archivmaterial.

Shamara
Retrospektive

Shamara

Spielfilm, Drama, Melodram · Ukraine, Deutschland · 1994

Natalya Andreychenko · 105'

In einer sowjetischen Industriestadt während einer Cholera-Epidemie (1973–74) ringt Zina „Shamara“ Shamarina zwischen Liebe und Trauma, nachdem sie den Mann heiratete, der sie einst misshandelte.

Die siebte Route
Retrospektive

Die siebte Route

Spielfilm, Drama, Komödie · Ukraine · 1997

Mychajlo Illjenko · 75'

Kyjiw an einem einzigen Tag: Ein Fremdenführer erfindet für US-Touristen eine neue Route und macht sie heimlich zur Lebensgeschichte eines „unbekannten“ Dichters – seiner eigenen.

Thu, 23 Oct 2025, 21:00 + Q&A

ACUD Kino

Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
Protest(e) gehen weiter. Georgisches Dokumentarkino gegen das autoritäre Regime

Das georgische Filmprogramm „Protest(s) continues - Georgian documentary cinema against the authoritarian regime“ vereint Kurzfilme aus der Filmserie „Geschichten von politischen Gefangenen in den Filmen georgischer Filmemacher*innen“, die führende Stimmen des georgischen Dokumentarfilms wie Salomé Jashi, Anna Dziapshipa, Tiku Kobiashvili u.a. versammelt. Hier werden in einzelnen Filmporträts die politischen Gefangenen, die so genannten „სინდისის პატიმრები/Sindisis Patimrebi“ (dt. Gefangenen des Gewissens) und deren dramatischen Schicksale eingefangen.

Das Programm schließt mit dem Dokumentarfilm „CHASE“ (დევნა/Dewna, 2025, Chai Docs) von Niniko Lekishvili. Die Regisseurin begleitet hier den Star des georgischen Gegenwartsfilms durch seinen krisenhaften Alltag zwischen Aktivismus, Protest und Privatleben.

Das Programm wird mit einem Gespräch zwischen der Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Irine Beridze und dem Anthropologen Dato Laghidze abgerundet.

Kuratiert von Irine Beridze
Gast: Anthropologe Dato Laghidze

Georgische Filmschaffende für Gewissensgefangene

  • • Tiku Kobiashvili über Zviad Tsetskhladze | 5.04'
  • • Vajiko Chachkhiani über Giorgi Akhobadze | 4.30''
  • • Anna Dziapshipa über Temur Katamadze | 4.33'
  • • Salome Jashi über Mzia Amaghlobeli | 5.55'
  • • Elene Naveriani über Irakli Kerashvili | 5.45'
  • • Giorgi Varsimashvili über Insaf Aliev | 4.32'
  • • CHASE (დევნა) | Niniko Lekishvili | 27'

Fri, 24 Oct 2025, 19:00 + Q&A

Sputnik Kino

Hasenheide 54/5th, 10967 Berlin
Protest(e) gehen weiter. Georgisches Dokumentarkino gegen das autoritäre Regime Film Fokus

Protest(e) gehen weiter. Georgisches Dokumentarkino gegen das autoritäre Regime

70'

Das georgische Filmprogramm „Protest(s) continues - Georgian documentary cinema against the authoritarian regime“ vereint Kurzfilme aus der Filmserie „Geschichten von politischen Gefangenen in den Filmen georgischer Filmemacher*innen“, die führende Stimmen des georgischen Dokumentarfilms wie Salomé Jashi, Anna Dziapshipa, Tiku Kobiashvili u.a. versammelt. Hier werden in einzelnen Filmporträts die politischen Gefangenen, die so genannten „სინდისის პატიმრები/Sindisis Patimrebi“ (dt. Gefangenen des Gewissens) und deren dramatischen Schicksale eingefangen.

Das Programm schließt mit dem Dokumentarfilm „CHASE“ (დევნა/Dewna, 2025, Chai Docs) von Niniko Lekishvili. Die Regisseurin begleitet hier den Star des georgischen Gegenwartsfilms durch seinen krisenhaften Alltag zwischen Aktivismus, Protest und Privatleben.

Das Programm wird mit einem Gespräch zwischen der Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Irine Beridze und dem Anthropologen Dato Laghidze abgerundet.

Kuratiert von Irine Beridze
Gast: Anthropologe Dato Laghidze

Georgische Filmschaffende für Gewissensgefangene

  • • Tiku Kobiashvili über Zviad Tsetskhladze | 5.04'
  • • Vajiko Chachkhiani über Giorgi Akhobadze | 4.30''
  • • Anna Dziapshipa über Temur Katamadze | 4.33'
  • • Salome Jashi über Mzia Amaghlobeli | 5.55'
  • • Elene Naveriani über Irakli Kerashvili | 5.45'
  • • Giorgi Varsimashvili über Insaf Aliev | 4.32'
  • • CHASE (დევნა) | Niniko Lekishvili | 27'

Fri, 24 Oct 2025, 19:00 + Q&A

Sputnik Kino

Hasenheide 54/5th, 10967 Berlin
Land, Arbeit und Erbe: Kurzfilme über (sowjetischen) Extraktivismus in Zentralasien

Unter sowjetischer Herrschaft fungierte Zentralasien vor allem als riesige Rohstoffquelle. Über Jahrzehnte wurden Baumwolle, Kohle, Uran, Öl und Gas systematisch für den Export gefördert – mit verheerenden Folgen für die lokale Bevölkerung und die Umwelt. Die Planwirtschaft folgte einer klaren Arbeitsteilung: Während Schlüsselindustrien im europäischen Teil der UdSSR konzentriert blieben, wurden ganze Regionen im Osten auf Rohstoffabbau und den Anbau von Monokulturen reduziert. Usbekistan und Turkmenistan wurden in weitläufige Baumwollplantagen verwandelt; ihre Flüsse wurden künstlich umgeleitet, um die Felder zu bewässern – eine Politik, die zur katastrophalen Austrocknung des Aralsees führte, einem der schlimmsten ökologischen Desaster der Geschichte. Kasachstan wurde zum wichtigsten Uranlieferanten für das sowjetische Atomprogramm. Die Landschaft trägt bis heute die Spuren radioaktiver Belastung, am drastischsten rund um Semey (ehemals Semipalatinsk). In Kirgisistan erlebte der Bergbau unter sowjetischer Herrschaft einen Boom, ganze Städte wurden für die Extraktivindustrien erbaut – viele verfielen nach dem Zusammenbruch der UdSSR. Und doch bleibt der Bergbau auch in der postsowjetischen Ära einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren Kirgisistans, heute weitgehend privatisiert und mit vielen Tagelöhnern.

Die Geschichte des Ressourcen-Extraktivismus in Zentralasien, die maßgeblich von der sowjetischen Politik geprägt wurde, ist im globalen Diskurs noch immer wenig bekannt. Dieses Programm präsentiert vier zeitgenössische Kurzfilme aus und über die Region, die sich aus ökologischer und postkolonialer Perspektive mit diesem Erbe auseinandersetzen. Die Filme untersuchen nicht nur Umweltfragen, sondern auch die menschliche Dimension von Land und Arbeit und stellen drängende Fragen zur (ökologischen) Zukunft der Region.

Kuratiert von Azem Bekturova, Kunsthistorikerin und Filmkuratorin
Gast: Mila Zhluktenko, Filmregisseurin

  • Balqaş Jyry | Das Lied des Balchaschsees | Artcom Platform | 21'
  • Black Wagon | Adilet Karzhoev | 24'
  • Aralkum | Mila Zhluktenko, Daniel Asadi Faezi | 14'
  • The Night Shift | Assem Sultanova | 16'

Thu, 23 Oct 2025, 19:00 + Q&A

IL Kino

Nansenstraße 22, 12047 Berlin
Land, Arbeit und Erbe: Kurzfilme über (sowjetischen) Extraktivismus in Zentralasien Film Fokus

Land, Arbeit und Erbe: Kurzfilme über (sowjetischen) Extraktivismus in Zentralasien

75'

Unter sowjetischer Herrschaft fungierte Zentralasien vor allem als riesige Rohstoffquelle. Über Jahrzehnte wurden Baumwolle, Kohle, Uran, Öl und Gas systematisch für den Export gefördert – mit verheerenden Folgen für die lokale Bevölkerung und die Umwelt. Die Planwirtschaft folgte einer klaren Arbeitsteilung: Während Schlüsselindustrien im europäischen Teil der UdSSR konzentriert blieben, wurden ganze Regionen im Osten auf Rohstoffabbau und den Anbau von Monokulturen reduziert. Usbekistan und Turkmenistan wurden in weitläufige Baumwollplantagen verwandelt; ihre Flüsse wurden künstlich umgeleitet, um die Felder zu bewässern – eine Politik, die zur katastrophalen Austrocknung des Aralsees führte, einem der schlimmsten ökologischen Desaster der Geschichte. Kasachstan wurde zum wichtigsten Uranlieferanten für das sowjetische Atomprogramm. Die Landschaft trägt bis heute die Spuren radioaktiver Belastung, am drastischsten rund um Semey (ehemals Semipalatinsk). In Kirgisistan erlebte der Bergbau unter sowjetischer Herrschaft einen Boom, ganze Städte wurden für die Extraktivindustrien erbaut – viele verfielen nach dem Zusammenbruch der UdSSR. Und doch bleibt der Bergbau auch in der postsowjetischen Ära einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren Kirgisistans, heute weitgehend privatisiert und mit vielen Tagelöhnern.

Die Geschichte des Ressourcen-Extraktivismus in Zentralasien, die maßgeblich von der sowjetischen Politik geprägt wurde, ist im globalen Diskurs noch immer wenig bekannt. Dieses Programm präsentiert vier zeitgenössische Kurzfilme aus und über die Region, die sich aus ökologischer und postkolonialer Perspektive mit diesem Erbe auseinandersetzen. Die Filme untersuchen nicht nur Umweltfragen, sondern auch die menschliche Dimension von Land und Arbeit und stellen drängende Fragen zur (ökologischen) Zukunft der Region.

Kuratiert von Azem Bekturova, Kunsthistorikerin und Filmkuratorin
Gast: Mila Zhluktenko, Filmregisseurin

  • Balqaş Jyry | Das Lied des Balchaschsees | Artcom Platform | 21'
  • Black Wagon | Adilet Karzhoev | 24'
  • Aralkum | Mila Zhluktenko, Daniel Asadi Faezi | 14'
  • The Night Shift | Assem Sultanova | 16'

Thu, 23 Oct 2025, 19:00 + Q&A

IL Kino

Nansenstraße 22, 12047 Berlin
UFFB 2025 Festival Party
Festival Party

UFFB 2025 Festival Party

Wo Film auf House Music trifft – vereint durch die Liebe zur Kunst und zur Ukraine.Das jährliche Ukrainian Film Festival Berlin 2025 erreicht mit der Hauptabendveranstaltung im ACUD Club seine Halbzeit. Tage voller Kino verdienen ein unvergessliches Beisammensein. Willkommen sind alle: Festivalgäste, das Team sowie alle, die neugierig sind, einen Blick hinter die Kulissen des Festivals zu werfen – oder einfach einen ausgelassenen Freitagabend mit Tanz suchen. Für den Sound sorgt das ukrainische, in Berlin ansässige DJ-Kollektiv Hauswerks (Rina Katen, justcallmesergio, Loves_Kills), gefolgt später von einer Auswahl beliebter ukrainischer Hits für ein angeheitertes Mitsingen bis in die Nacht.

UFFB 2025 Festival Party Festival Party

UFFB 2025 Festival Party

Wo Film auf House Music trifft – vereint durch die Liebe zur Kunst und zur Ukraine.Das jährliche Ukrainian Film Festival Berlin 2025 erreicht mit der Hauptabendveranstaltung im ACUD Club seine Halbzeit. Tage voller Kino verdienen ein unvergessliches Beisammensein. Willkommen sind alle: Festivalgäste, das Team sowie alle, die neugierig sind, einen Blick hinter die Kulissen des Festivals zu werfen – oder einfach einen ausgelassenen Freitagabend mit Tanz suchen. Für den Sound sorgt das ukrainische, in Berlin ansässige DJ-Kollektiv Hauswerks (Rina Katen, justcallmesergio, Loves_Kills), gefolgt später von einer Auswahl beliebter ukrainischer Hits für ein angeheitertes Mitsingen bis in die Nacht.

Kurzfilmwettbewerb

Jury 2025

01

Jurypräsidentin

Darya Bassel

Darya Bassel verfügt über Erfahrung in der Fernseh- und Werbefilmproduktion. 2011 kam sie zum Internationalen Menschenrechts-Dokumentarfilmfestival Docudays UA, zunächst als Programmkuratorin und später als Leiterin der Branchenplattform. Seit 2013 arbeitet sie als Produzentin und nahm an den Programmen Eurodoc, Ex Oriente und EAVE teil. Zu den von ihr produzierten Filmen zählen „Outside“ (2022), das Drama „Butterfly Vision“ (2022) und die satirische Tragikomödie „The Editorial Office“ (2024). Ihr jüngster Film „Songs of Slow Burning Earth“ unter der Regie von Olha Zhurba feierte 2024 in Venedig Premiere und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Foto © Hanna Hrabarska

02

Jurymitglied

Nir Ferber

Nir Ferber ist Dozent für Filmtheorie und promovierter Filmwissenschaftler. Neben seiner akademischen Tätigkeit arbeitet er als Filmkurator und ist derzeit Mitglied des Kurator*innenkollektivs des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg.

Foto © Nir Ferber

03

Jurymitglied

Konstanty Kuzma

Konstanty Kuzma ist Mitbegründer und Mitherausgeber des East European Film Bulletin, eines Online-Magazins zum mittel-, ost- und südosteuropäischen Kino. Er studierte Philosophie in Berlin, Berkeley und München und kam 2024 als Postdoktorand an das Institut für Philosophie der Universität Stuttgart. Derzeit gibt er einen bei Routledge erscheinenden Band über Film und urbane Räume in Belarus, Polen und der Ukraine heraus und produziert einen Archivfilm über Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs.

Foto © Sebastian Šimek

Gewinnerfilm — Kurzfilmwettbewerb

Can You Hear Me?

Can You Hear Me?

Anastazja Naumenko · Polen, 2025

Eine junge Frau, die im Ausland lebt, versucht ihrer Mutter, die in der Ukraine zu Hause lebt, beizubringen, wie man Zoom benutzt und ein E-Mail-Konto erstellt. Was als einfache Anleitung in Sachen Technik beginnt, entfaltet sich nach und nach zu einem zarten, witzigen und tief vielschichtigen Porträt von Kommunikation und ihren Unzulänglichkeiten, von dem, was ausgesprochen wird, und dem, was unausgesprochen bleibt, von Familiencodes, die über Stille, Abwesenheit und Zeit hinweg Bestand haben.

Dieser animierte Dokumentarfilm spielt brillant mit der Form und findet in jedem Bild Witz und Wärme. Seine Animation ist schlicht, aber nie simplizistisch, und seine lebendigen Farben verleihen einer Geschichte emotionale Textur, die sich zugleich intim und universell anfühlt. Durch Anmeldungen, Fenster und digitale Unterbrechungen offenbart der Film etwas weitaus Tieferes über Fürsorge, Verständnis und Sehnsucht.

Wir, die Jurymitglieder, waren berührt von einem Film, der das Zusammentreffen von Kommunikationsschwierigkeiten mit der Generationenkluft einfängt, technologische Pannen in emotionale Einsichten verwandelt und Distanz in Wiederverbindung. Es ist ein Film, zugleich verspielt und tiefgründig, drahtlos in der Zuneigung, die er an sein Publikum überträgt.

Lobende Erwähnung

Critical Condition

Critical Condition

Mila Zhluktenko · Deutschland, 2025

Für den Film, der aufdeckt, wie Echos der Vergangenheit unsere gegenwärtige Realität geprägt haben, und unsere Erinnerung wiederherstellt, sodass wir, anstatt einfach nur „nie wieder" zu sagen, in einen neuen Zyklus eintreten können – mit einem tieferen Verständnis dessen, wer wir sind.

Der Film vollbringt diesen politischen Akt durch poetische und sinnliche Bildgestaltung, spielt mutig mit Zeitebenen und zeigt die kühne Vision eines vielversprechenden jungen Filmteams.

Trailer

Teaser

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